|
Luft:
Ozon reagiert mit Hautfett
08.02.2010
Eine einzelne Person senkt die Ozonkonzentration in Innenräumen um zehn bis 25 Prozent
Menschen nehmen Ozon aus der Raumluft über die Hautfette auf. Eine einzelne Person senkt die Ozonkonzentration in Innenräumen um zehn bis 25 Prozent. Das ergab eine Studie des Instituts für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck (Österreich). Das Team von Dr. Armin Wisthaler wies nach, dass Ozon vor allem mit einem in den Hautfetten enthaltenen ungesättigten Kohlenwasserstoff reagiert.
Die Reaktionsprodukte können die Atemwege und die Haut reizen. Ozon kommt in der Außenluft vor, wird aber auch von Laserdruckern oder Kopierern freigesetzt.
08.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/Ablestock
Apotheken Umschau
Vorsicht:
Leuchtstäbe von Kindern fernhalten
06.02.2010
Der bunte Partyspaß gehört nicht in Kinderhände
Sie sind als Partygag oder auf Popkonzerten sehr beliebt. Doch die farbenfrohen Leuchtstäbe bergen auch Gefahren. Wie das Bundesinstitut für Risiko bewertung (BfR) meldet, häufen sich Fälle, in denen Kinder die Stäbe aufgebissen und über ein Brennen im Mund geklagt haben.
Die Lichter müssen geknickt werden, um zu leuchten. Sie enthalten chemische Verbindungen, zu denen auf der Verpackung keine genauen Angaben stehen. Das BfR rät, die Stäbe außer Reichweite kleiner Kinder aufzubewahren.
06.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/B.Seidl
Apotheken Umschau
Schlafstörungen:
Getrennte Schlafzimmer können helfen
05.02.2010
Wenn sich Partner des Nachts stören, kann es helfen, alleine zu schlafen
Falls sich Partner durch Schnarchen, häufiges Umdrehen, ungewolltes Berühren oder Wegziehen der Decke gegenseitig in ihrer Nachtruhe gestört fühlen, raten Wissenschaftler der Universität von Surrey (England) zu getrennten Schlafzimmern. Unruhiger Schlaf könne zu Depressionen, Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Lungenkrankheiten sowie zu Unfällen im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz führen.
05.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/PhotoDisc, Comstock
Apotheken Umschau
Mundhygiene:
Harte Zahnbürsten putzen besser
04.02.2010
Feste Borsten entfernen den Baterienfilm am sichersten. Aber für manch einen ist die weichere Variante trotzdem besser
Weiche, mittelharte oder harte Borsten: Welche Bürste reinigt die Zähne am gründlichsten? Antwort: Der kariesauslösende Bakterienfilm lässt sich mit möglichst harten Exemplaren am besten herunterschrubben, fanden Zahnmediziner der Universität Witten-Herdecke in einer achtwöchigen Studie mit 120 Teilnehmern heraus.
Bei empfindlichem Zahnfleisch empfehlen sie jedoch die weiche Variante. Wer wissen will, welche Borstenstärke sich für ihn am besten eignet, sollte den Zahnarzt fragen. Wichtig in jedem Fall: stets von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zahn) putzen und dabei nicht zu fest aufdrücken.
04.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Dynamic Graphics
Apotheken Umschau
Gehirn:
Wachkomapatienten können lernen
03.02.2010
Mit einem einfachen Experiment fanden Forscher haraus, dass Patienten im Wachkoma begrenzt lernen können
Patienten im Wachkoma nehmen ihre Umwelt teilweise wahr; sie können sogar begrenzt lernen. Das berichten Forscher der Universität Cambridge (England) in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience. In einem einfachen Experiment spielten sie Wachkoma-Patienten einen Ton vor, dem stets ein leichter Luftstoß ins Auge folgte. Nach einigen Durchgängen blinzelten die Patienten in Erwartung des Luftstoßes schon beim bloßen Hören des Tons.
Nach Ansicht der Forscher setzt dieses Verhalten eine bewusste Wahrnehmung voraus. Es legt nahe, dass bei Wachkoma-Patienten ein Teil der willentlichen Informationsverarbeitung erhalten sein kann.
03.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Ablestock
Apotheken Umschau
Forschung:
Virus eventuell Auslöser für Prostatakrebs
02.02.2010
Forscher fanden in untersuchten Gewebeproben von Krebspatienten häufiger das Virus XMRV
Neue Hinweise darauf, dass Viren eventuell an der Entstehung von Prostatakrebs beteiligt sind, fanden Forscher der Universität von Utah (USA). In 27 Prozent der 200 untersuchten Gewebeproben von Krebspatienten entdeckten sie das Virus XMRV. In gesundem Gewebe konnten sie es nur in sechs Prozent der Fälle nachweisen. Zudem litten mit dem Virus infizierte Patienten unter deutlich aggressiveren Tumorvarianten.
Sollte sich der Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und Virusinfektion in weiteren Studien bestätigen, könnte dies neue Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung von Prostatakrebs eröffnen.
02.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Szczesny
Apotheken Umschau
|