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Nase:
Körperduft beeinflusst Partnerwahl
09.03.2010
Dieser Mechanismus soll Frauen davor bewahren, mit einem genetisch zu ähnlichen Partner erbgutkranke Kinder zu zeugen
Frauen reagieren abwehrend auf den Körpergeruch von Männern, die ihnen immunologisch zu ähnlich sind. Forscher der Universität des Saarlandes liefern dafür eine mögliche Erklärung. Sie fanden heraus, dass Mäuse mit feinen Sensoren in ihrer Nase einzelne Moleküle ihrer Artgenossen wahrnehmen. Diese sogenannten MHC-Peptide gibt es auch bei uns Menschen. Sie sind wichtig für die Immunabwehr. Offenbar spielen sie zudem eine Rolle bei der Partnerwahl.
MHC-Peptide, die wir freisetzen, bestimmen, wie gut andere uns riechen können. Das könnte Frauen davor bewahren, mit einem genetisch zu ähnlichen Partner erbkranke Kinder zu zeugen.
09.03.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Creatas
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Gefäße:
Flexibler Rumpf, elastische Arterien
08.03.2010
Je weniger beweglich ein über Vierzigjähriger ist, desto steifer sind auch oft seine Gefäße
Ein Dehntest gibt Aufschluss über den Zustand der Arterien. Das legt eine Studie von Kenta Yamamoto von der Universität Nord-Texas (USA) im American Journal of Physiology nahe. Der Wissenschaftler untersuchte 526 Erwachsene zwischen 20 und 83 Jahren. Sie sollten versuchen, mit den Händen die Zehen zu erreichen.
Das Ergebnis: Die weniger beweglichen Teilnehmer über 40 Jahre hatten auch steifere Gefäße. Der Forscher erklärt den Zusammenhang zwischen körperlicher und arterieller Elastizität mit den höheren Blutdruckwerten der weniger Dehnfähigen.
08.01.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Pixtal
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Sauna:
Hitze verstärkt Arzneiwirkung
06.03.2010
Das Schwitzbad kann zu unerwünschten Effekten im Umgang mit Medikamenten führen
Ein Saunabesuch kann die Wirkung bestimmter Medikamente verändern. Darauf weist die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hin. Bedingt durch die Wärme gäben zum Beispiel Schmerz- oder Nikotinpflaster mehr Wirkstoff in die Haut und das Blut ab.
Das Schwitzbad könne zudem die Klebefähigkeit dieser Pflaster beeinträchtigen. Außerdem sollten sogenannte Rheumasalben nicht vor dem Saunagang aufgetragen werden, um mögliche Hautreizungen zu vermeiden.
06.03.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Thinkstock LLC
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Demenz:
Schwarztee hält Gehirn fit
05.03.2010
Regelmäßiger Genuss von schwarzem oder Oolong-Tee scheint die Geisteskräfte vor Verfall zu schützen
Tee trinken mindert offenbar das Risiko einer Demenz im Alter. Das zeigt eine epidemiologische Studie, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition. Forscher der Universität von Singapur ermittelten dafür die kognitiven Fähigkeiten von 2501 Teilnehmern mit einem speziellen Test und beobachteten deren Entwicklung über einen längeren Zeitraum.
Dabei stellten sie fest, dass Personen, die regelmäßig schwarzen (fermentierten) oder Oolong-Tee (halb fermentierten) genossen hatten, besser vor einem Verfall der Geisteskräfte geschützt waren. Diese Wirkung führen die Wissenschaftler vor allem auf den hohen Gehalt des Tees an bestimmten sekundären Pflanzenstoffen, den Polyphenolen, zurück.
05.03.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Comstock Images
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Verfallsdatum:
Hausapotheke überprüfen
04.03.2010
Die Einnahme „abgelaufener“ Mittel kann gefährlich sein
Jeder dritte Bundesbürger achtet nicht auf das Verfalldatum seiner Arzneimittel, fand das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse heraus. Besonders sorglos gehen die 18- bis 25-Jährigen mit Medikamenten um: 38 Prozent von ihnen werfen keinen Blick auf den Datumsaufdruck (über 65-Jährige: 23 Prozent).
Die Einnahme „abgelaufener“ Mittel kann gefährlich sein. Weil sich in geöffneten Packungen leicht Keime bilden, sollte man das Anbruchdatum auf der Schachtel notieren – Augentropfen etwa sind dann nur noch vier bis sechs Wochen haltbar. Rat: Arzneivorräte in der Hausapotheke einmal im Jahr überprüfen.
04.03.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Bernhard Limberger
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Unterbewusstsein:
Gar nicht so freie Entscheidung
03.03.2010
Bereits zufällig aufgeschnappte Wörter können die Auswahl eines Snacks beeinflussen
Obst oder Süßigkeit – wo greifen Sie zu? Wer glaubt, dies völlig frei zu entscheiden, täuscht sich. Eine Studie der Universität von Miami (USA) zeigt, dass schon zufällig aufgeschnappte Wörter die Wahl beeinflussen können. Studienteilnehmer, die bei einem Wortspiel einen Satz mit Begriffen wie „Gewicht“ oder „Gesundheit“ entschlüsselten, wählten anschließend häufiger einen kalorienarmen Imbiss als jene, die auf Wörter wie „köstlich“ oder „Geschmack“ stießen.
Für den nächsten Imbiss nahmen sich die Genießer allerdings häufiger vor, eine gesunde Wahl zu treffen. Umgekehrt wollten die Disziplinierten dann mehr genießen. Offensichtlich, so die Studienleiter, suchen Menschen nach einer Balance im Verhalten.
03.03.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images/Liquid Library
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